Was machen Gewerkschaften an der Hochschule?
Seit 2002 arbeitet das Hochschulinformationsbüro (HIB) des DGB an der Schnittstelle von Wissenschaft und Arbeitswelt. Das Hochschulinformationsbüro soll zukünftig Netzwerke aufbauen, die Forschungsergebnisse und "Hochschulwissen" für die Arbeitswelt transparenter und damit "nutzbarer" machen sollen. Umgekehrt suchen die Gewerkschaften nach Wegen, "Praxiswissen", Problemfelder und Erfahrungen aus der Arbeitswelt in Forschung und Lehre zu verankern.
Deshalb beteiligt sich das HIB an Projekten der Universität Freiburg zur Weiterentwicklung von Hochschulstudiengängen. Materialien und Informationen rund um Studium, Bologna-Prozess, Studieren ohne Abitur und Hochschulpolitik finden Studierende, AbsolventInnen, Betriebs- und Personalräte auf den Seiten des DGB-Hochschulinformationsbüros.
Das HIB setzt sich für die Anrechnung beruflicher Qualifikationen auf Hochschulstudiengänge ein und fordert gemeinsam mit den Gewerkschaften einen erleichterten Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte.
Ende 2005 hat sich eine DGB-Hochschulgruppe gegründet, die allen gewerkschaftlich organisierten Studierenden offen steht, an der sich aber auch Beschäftigte der Hochschulen und hochschulpolitisch interessierte Gewerkschafter, Betriebs- und Personalräte aktiv beteiligen können.